1976 bis heute
Innovation und Produktentwicklung – Die Produktentwickler der Familienunternehmensgruppe
Kelders waren schon immer direkt bei der Familie Kelders angestellt und nie bei dem
Unternehmen, das die Produkte produziert und verkauft hat. Dieser ausgewählte Kreis
erstklassiger Produktentwickler und -innovatoren wird bereits seit über 30 Jahren
kontinuierlich durch zahlreiche Experten erweitert.
1976 - 1985 Merlin CTC
Dieses Unternehmen wurde von Jan Kelders, dem Entwickler und Hersteller von
Nachfüllpatronen für Schreibmaschinen, gegründet und übernahm damit eine führende
Position auf dem globalen Markt. Merlin wurde 1985 erfolgreich an die Pelikan AG
veräußert. Merlin wuchs daraufhin zu einem Unternehmen mit über 100 Vollzeitbeschäftigten.
1985 - 1992
Jan Kelders war als Geschäftsführer der Pelikan AG für Pelikan Niederlande, Deutschland,
Großbritannien und Schottland tätig. 1988 wurde Jan Kelders CEO und Vorstandsmitglied
der Pelikan AG. Während seiner Amtszeit war Jan Kelders für die komplette Neustrukturierung
der Unternehmensführung von Pelikan verantwortlich, zu der die Einführung neuer Produktlinien,
Innovationen, Werksschließungen sowie weitere notwendige Umstrukturierungsmaßnahmen gehörten.
Zusammen mit dem Finanzexperten Benno Zehnder (Mitglied des Verwaltungsrats der I.P.S. Innovative Packaging Solutions AG)
verwandelte er Pelikan wieder in
ein hochprofitables und erfolgreiches Unternehmen.
1986 - 1996
Jan Kelders gründete das neue Plastikverpackungsunternehmen Raycap. Das Hauptgeschäft von
Raycap war die Entwicklung und Herstellung von Bedarfsartikeln und Verbrauchsmaterialien
für globale Marken. Kernprodukte waren Korrekturroller als Ersatz für die bisherigen
Fläschchen mit Korrekturflüssigkeit. Auch die Entwicklung und Herstellung von Klebestiften
gehörte zum Kerngeschäft des Unternehmens. Raycap wuchs zu einem Unternehmen mit 250
Vollzeitbeschäftigten, das über Fertigungswerke in den Niederlanden und in Deutschland verfügte.
Raycap wurde 1996 erfolgreich an die Henkel KgaA veräußert.
1985 - 1996
Jan Kelders gründet zusammen mit Wener Moosman und Werner Bohnert das im deutschen Hart
ansässige Plastikverpackungsunternehmen Bomo. Bomo war und ist als vorwiegend technisches
Unternehmen vorrangig auf die Unterstützung des deutschen Marktes für Raycap ausgerichtet
und zusätzlich auf die Herstellung von Spritzgusswerkzeugen spezialisiert. 1996 veräußerte
Jan Kelders Bomo an die damalige Geschäftsführung. Bomo hat sich seitdem zu einem Unternehmen
mit 450 Vollzeitbeschäftigten entwickelt.
1996 - 2007
1996 gründete Jan Kelders im Zuge der Aufspaltung der Tätigkeitsfelder der Henkel KgaA
(vormals Raycap) die Ray Technology Group. Diese bestand aus den Unternehmen Raytec, Supertape,
Dreumex und Citin, die aus Neugründungen und Übernahmen hervorgingen. RTG entwickelte sich rasch
zum Markführer bei der Entwicklung und Fertigung von Verbrauchsmaterialien, Heimwerkerprodukten,
Verpackungen sowie Plastik-, Klebeband-, Reinigungs- und Chemieprodukten für die Autoindustrie und
versorgte damit unter anderem Marken wie Henkel, Philip Morris, Philips, Duck Tape, Bison, UHU. RTG
besaß Fertigungswerke in den Niederlanden, Deutschland, Frankreich und Großbritannien sowie ein
globales Vertriebsteam. 1999 wurde ein Großteil der Unternehmensanteile an ABN AMRO Capital veräußert
und die restlichen Anteile 2007 an ABN AMRO. In diesen Jahren wuchs RTG zu einem Unternehmen mit
350 Vollzeitbeschäftigten.
2001-2006
Die Kelder-Familie übernahm die Marke Nitromorse von der Henkel KgaA. Nitromorse ist die führende
britische Marke für Abbeiz- und Entlackungsprodukte. RTG übernahm Nitromorse, um seine Marktposition
auszuweiten. Innovative Produkte wurden auch für Nitromorse zum entscheidenden Erfolgsfaktor. 2004
bedauerte die neue Geschäftsführung von Henkel KgaA die damalige Veräußerung von Nitromorse und kaufte
das Unternehmen von der Kelders-Familie zurück.